Schloßpark

Schloß Lustheim

Das Jagdschloß des Kurfürsten Max Emanuel erlebte gegen Ende des 17. Jahrhunderts
höfische Prunkentfaltung in höchstem Maße. Rauschende Feste, prächtige Tanzvergnügen und großartige Einladungen mit üppiger Bewirtung hoher Gäste fanden in Lustheim statt. Heute ist im Schloß die berühmte Meißener Porzellan- Sammlung mit Geschirren, Tafelaufsätzen und Tierfiguren zu bewundern.

Eine fürstliche Umgebung bietet der Park für Hochzeitspaare

Neues Schloß Schleißheim

Eine Residenz nach dem Vorbild Versailles wollte Kurfürst Max Emanuel nach seiner Ernennung zum Generalstatthalter der spanischen Niederlande unter den Architekten Enrico Zuccalli in Schleißheim entstehen lassen. Der Rohbau war noch nich abgeschlossen , als das Exil des Kurfürsten nach seiner Niederlage im Spanischen Erbfolgekrieg die Arbeiten vorläufig beendeten.Die Fertigstellung übernahm der aus Dachau stammende Architekt Joseph Effner. Beim Tod Max Emanuels war der Hauptbau in weiten Teilen vollendet.
Die monumentale Schloßanlage bringt außer dem großzügig angelegten Treppenhaus prunkvolle Festsäle und Wohnfluchten, an deren Ausstattung bedeutende Künstler wie der Stukkator
J.B. Zimmermann und die Freskanten C.D. Asam und J. Amigoni mitwirkten.

      

Kurfürst Maximilian II. Emanuel

" der blaue Kurfürst " wurde am 11.07.1662 in München geboren
Er starb ebenda am 26.02.1726
Der Wittelsbacher ließ Schloß Lustheim und daß Neue Schloß Schleißheim erbauen.

Regierungszeit: 1680 - 1726